Die närrische Zeit in München – Faschingsbälle und Partys im Überblick
Die Isarmetropole ist zwar nicht das Rheinland, aber trotzdem treiben es die Narren in München ziemlich bunt.
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© TAM MUC/C. Reiter
Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt
Die Narren haben bereits am 5. Februar die Fußgängerzone übernommen und aus der Einkaufsmeile eine Open-Air-Partyzone gemacht. Die sogenannten "Damischen Ritter" veranstalteten zum 7. Mal mit bunten Wagen, guter Laune und viel Musik einen Umzug durch die Stadt. Aber das narrische Treiben geht weiter.
Ob im lustigen Kostüm oder lieber in Abendgarderobe mit Maske, es gibt für alle das passende Faschingserlebnis. Bei einigen Veranstaltungen ist es ratsam, die Tickets im Vorverkauf zu erwerben. Aber auch für die spontane Faschingslust gibt es viele Gelegenheiten im Münchner Fasching. Die S-Bahn München setzt zusätzliche Züge ein, damit die Narren sicher nach Hause kommen.
Faschingswütige Frühaufsteher finden sich am Faschingsdienstag, dem 21. Februar, auf dem Viktualienmarkt ein und amüsieren sich an den Ständen der Markthändler und den mobilen Bars der Lokale. Um 11 Uhr beginnt auf der Bühne am Viktualienmarkt ganz traditionell der Höhepunkt des Münchner Faschings, der legendäre Tanz der Marktweiber. Einmal im Jahr lassen die Marktfrauen ihre Arbeit liegen und tanzen auf der Bühne im Biergarten monatelang einstudierte Choreografien. Ein Highlight sind dabei die fantasievollen, je nach Zunft selbst gestalteten Kostüme. Nach dem Faschingstreiben in der Innenstadt ist natürlich noch lange nicht Schluss: Bis Mitternacht wird in den vielen Münchner Lokalen "närrisch" weitergefeiert.
Eine weitere Tradition ist das Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch. Nachdem die rauschenden Partys gefeiert und das Portemonnaie leer ist, waschen die Münchner ihren Geldbeutel im Fischbrunnen am Marienplatz. In der Hoffnung, dass der Waschtag einen reichen Geldsegen zur Folge hat.